Woningen zonder gasaansluiting meestal goedkoper uit

De volgende bijdrage verscheen eerder op www.dwa.nl op 13 februari 2017. 

In opdracht van Stedin heeft DWA een onderzoek uitgevoerd naar de vraag wat het afschaffen van de aansluitplicht voor gas betekent voor de portemonnee van de koper van een nieuwbouwhuis. Conclusie: nieuwbouwwoningen kunnen prima zonder een gasketel gebouwd worden. De bewoners zijn financieel beter af en het milieu is ermee geholpen.

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Onderzoek naar regionaal duurzaam warmtenet

De volgende bijdrage verscheen op 2 december 2017 op www.mpdgroeneenergie.nl.


Onderzoek naar duurzaam regionaal warmtenet in Wageningen, Renkum en Ede; Verduurzaming door gebruik van Ultradiepe Geothermie

Wageningen – Vandaag tekenden 14 partijen, waaronder Provincie Gelderland, Gemeente Wageningen, Ede en Renkum, Parenco, Alliander Duurzame Gebiedsontwikkeling (DGO) en MPD Groene Energie een intentieovereenkomst om de mogelijkheid van een regionaal warmtenet te onderzoeken. Dit warmtenet zal gevoed worden met aardwarmte. Een dergelijk warmtenet is uniek in Nederland, vanwege het gebruik van Ultradiepe Geothermie, en zou een forse verduurzaming betekenen voor de invulling van de energievraag in deze regio.

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Heat Roadmap Europe – die interaktive Wärmedichtekarte

Peta, the Pan-European Thermal Atlas: renewable energy
Peta, the Pan-European Thermal Atlas: renewable energy

Auf der Seite Heat Roadmap Europe gibt es die Möglichkeit, den Wärmebedarf, Abwärmepotenziale und erneuerbare Energiepotenziale für eine Vielzahl von Ländern der EU – unter anderem Deutschland und die Niederlande – einzusehen und sich eigen Karten zu erstellen. Die Wärmedichte wird dabei auf Grundlage von statistischen Daten in einem Raster von 1km mal 1km dargestellt. Dadurch ist eher ein regionaler Fokus gegeben und weniger sind Rückschlüsse z.B. auf mögliche kleinteilige Wärmenetze möglich.

Ein Video erklärt die Anwendung der Karte.

2nd International Conference on 4th Generation District Heating in Aalborg

Im September 2016 fand die zweite internationale Konferenz zur “Vierten Nahwärme-Generation” in Aalborg, Dänemark statt. WiEfm war mit drei Vertretern vor Ort, Richard van Leeuwen stellte im Rahmen der Konferenz Ergebnisse aus seiner PhD-Arbeit und das Projekt WiEfm vor.

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2nd Netherlands-NRW Energy Conference

WiEfm Vorstellung auf der 2nd NRW-Netherlands Energy Conference
WiEfm Vorstellung auf der 2nd NRW-Netherlands Energy Conference

Mit dem Song “Let’s work together” begann zum zweiten Mal seit 2012 im Zeughaus in Neuss eine gemeinsame Energy Conference des Landes NRW und den Niederlanden. Dr. Baumann, EnergieAgentur.NRW, begrüßte die Minister Remmel und Kamp sowie die zahlreichen Wirtschaftsvertreter mit den Worten “Für NRW sind die Niederlande näher als Berlin!”. Bert Stuij von der Energy.Netherlands Enterprise Agency betonte “Diese Veranstaltung soll Grenzen beseitigen”.

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Wärmewende als neues Geschäftsfeld für Energiegenossenschaften

Best PracticeEnergiegenossenschaften waren vor allem in der Vergangenheit eine tragende Säule der Energiewende von unten. Dank der großzügigen EEG-Einspeisevergütung gab es vor allem bei PV-Genossenschaften eine Vielzahl von Neugründungen und Erfolge zu verzeichnen. Die Energiegenossenschaften suchen unter den neuen Förderbedingungen des EEG auch im Münsterland nach neuen Geschäftsfeldern. Dabei könnte die Wärmewende ein lohnenswertes Betätigungsfeld sein.

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NRW goes to Denmark: Wärmewende vor Ort erleben

Heizwerk Vojens
Heizwerk Vojens

Vom 2. bis zum 4.11.2016 nahm eine 5-köpfige WiEfm-Delegation an einer Unternehmerreise nach Dänemark teil. Ziel dieser von NRW-Umweltminister Johannes Remmel geleiteten Reise war es, mehr über die dänische Energiepolitik und über die Möglichkeiten der Einbindung von erneuerbaren Energien in Wärmenetze zu erfahren. Besucht wurden unter anderem der weltweit größte Solarthermiepark in Vojens, der Fernwärmebetrieber TVIS, der seine Strom- und Wärmeproduktion von Kohle auf Hackschnitzel und Pellets umstellt und die Fernwärmeversorgung von Aarhus, die mit Smart Metering Wasser- und Energieverluste minimiert und den Wärmeeinkauf optimiert.

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Deutsch-niederländischer Expertenworkshop zu nachhaltiger Wärmeversorgung in der Euregio begeisterte über 60 Teilnehmer

2. Expertenworkshop WiEfm

„Nur durch den Austausch können wir voneinander profitieren“

„Der Klimawandel betrifft uns alle – jetzige und zukünftige Generationen. Die nachhaltige Wärmeversorgung spielt dabei eine entscheidende Rolle.“ Mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr. Christof Wetter vom Fachbereich Energie · Gebäude · Umwelt an der Fachhochschule Münster am Dienstag den deutsch-niederländischen Expertenworkshop „EUREGIO ohne Erdgas: Wie ermöglichen wir eine nachhaltige Wärmeversorgung?“. Gemeinsam mit den Partnern in dem geförderten INTERREG-VA-Projekt „WiEfm – Wärme in der Euregio: fokussieren und modernisieren“ hatte das Projektteam auf das Werksgelände der Abfallverbrennungsanlage AVR in Duiven in den Niederlanden eingeladen.

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Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg von der Gemeinde Senden spricht über Wärmenetze für ihre Kommune

„Es ist eine spannende Herausforderung“

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Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden. Foto: privat

Das Ziel des geförderten INTERREG-VA-Projektes “Wärme in der Euregio – fokussieren und modernisieren” (WiEfm) ist es, eine klimafreundliche und nachhaltige Wärmeversorgung für Wirtschaft und Kommunen zu ermöglichen. Auch die Gemeinde Senden im Kreis Coesfeld stellt sich unter dem Leitsatz „Senden schafft gutes Klima“ einer großen Herausforderung: der Umsetzung ihres Energie- und Klimaschutzkonzeptes. Seit Dezember 2015 ist Petra Volmerg als Klimaschutzmanagerin für die Gemeinde Senden beauftragt. Die 47-Jährige Bauingenieurin setzt sich für den Ausbau von zukunftsfähiger Wärmeversorgung in der Region ein. Im Interview spricht sie über ihre Arbeit als Klimaschutzmanagerin, über neue Wärmeprojekte und über Herausforderungen, die sich dabei ergeben.

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Solare Wärmenetze in Dänemark

Solarthermie in Dänemark
Solare Wärmenetze in Dänemark

106 MW Wärme von der Sonne, nachmittags, Mitte September…
In Dänemark spielt Solarthermie in Nahwärmenetzen mittlerweile eine beachtliche Rolle. Eine Übersicht über die installierte Leistung, Standorte und Lastprofile bietet die Seite solvarmedata.dk der Dansk Fjernvarme.

Eine gute erste Übersicht, welche Potenziale Solare Nahwärme bietet, findet sich auf den Solar District Heating (SDH) Projektseiten des Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme Solites. Unter anderem findet sich dort eine Studie zur detaillierten Bewertung von solaren Wärmenetzkonzepten für drei typische Siedlungsgebiete.  Mehr Studien und Dokumente aus dieser Quelle gibt es hier.