2nd Netherlands-NRW Energy Conference

WiEfm Vorstellung auf der 2nd NRW-Netherlands Energy Conference
WiEfm Vorstellung auf der 2nd NRW-Netherlands Energy Conference

Mit dem Song “Let’s work together” begann zum zweiten Mal seit 2012 im Zeughaus in Neuss eine gemeinsame Energy Conference des Landes NRW und den Niederlanden. Dr. Baumann, EnergieAgentur.NRW, begrüßte die Minister Remmel und Kamp sowie die zahlreichen Wirtschaftsvertreter mit den Worten “Für NRW sind die Niederlande näher als Berlin!”. Bert Stuij von der Energy.Netherlands Enterprise Agency betonte “Diese Veranstaltung soll Grenzen beseitigen”. NRW Umweltminister Johannes Remmel hob in seiner Rede die Rolle NRWs als Energieland hervor und gleichzeitig die Wichtigkeit der zukünftigen Sektorkopplung im Energiebereich. Am Ende rief er dazu auf, die Beziehungen zwischen den Ländern zu vertiefen und warb für gemeinsame (Energie-) Projekte. Wirtschaftsminister Henk Kamp unterstrich die energiewirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Bezug nehmend auf die Energiewende stellte er heraus, wie wichtig zukünftig flexible Netze sind, wie es etwa in Lochem derzeit erprobt wird. In der Zukunft werden die Niederlande in hohem Maße Wasserstoff aus Offshore-Windenergie gewinnen, so Kamp, und die “Heizwende”, also die Energiewende im Wärmemarkt, gewinnt derzeit stark an Momentum in den Niederlanden. All electric Systeme, effiziente Wärmepumpen und Smart Grids sind dabei aus seiner Sicht die Technologien der Zukunft. Zusammen können Deutschland und die Niederlande die Energiewende gestalten und dafür sei die Konferenz ein weiterer Meilenstein.

Im Rahmen der Eröffnungszeremonie unterschrieben die Minister Remmel und Kamp eine Vereinbarung zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Elektro-Ladeinfrastruktur zum Aufbau eines virtuellen E-Highways.

Als Keynote-Speaker nahm Roger Miesen, CTO von RWE Generation SE, Bezug auf die Klimakonferenz und betonte die Wichtigkeit des Klimaschutzes, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass es einer langfristigen Planung bedürfe um die Energiewende erfolgreich umzusetzen, und auf die Kosten die die Energiewende für die Stromkunden bedeutet. Zum Ende seiner Rede warb Miesen für einen dezentralisierten, kombinierten Capacity Market und sieht die Sektorkopplung als alternativlos für die Zukunft der Energiewende.

Eine weitere Keynote kam von Manon Jansson, Vorsitzende von Topsector Energie für die Niederlande. Sie stellte den Anwesenden anhand von vielen Praxisbeispielen die niederländische Strategie einer gesellschaftlichen Energiewende in den Niederlanden hin zu einer nahezu CO2 neutralen Gesellschaft in 2050 dar. Auch sie betonte die Bedeutung verbundener Netze und Energiesysteme in einem Smart Energy System der Zukunft.

www.combined-energy.eu

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